Sehr alte Felsgravierung eines weiblichen(?) Bogenschützen von Wadi In Habeter im südwestlichen Libyen. |
Es gibt mehrere Querverbindungen zwischen dem Volk der Berber in Nordafrika und den libyschen Amazonen!
Auch heute noch gibt es erstaunliche Parallelen zwischen der Berberkultur
und dem überlieferten Bild der Amazonen.
So existieren beeindruckende Berberburgen, die eine starke Ähnlichkeit
zum Bild der Burg von Themiskyra
auf einer griechischen Vase aufweisen. Die Übereinstimmung von zinnenbekrönten Türmen
auf beiden Darstellungen ist erstaunlich!
Aber auch im gesellschaftlichen Leben der Berber haben sich Elemente ihrer einzigartigen
Kultur erhalten. So sind zumeist nur die Berberfrauen des Lesens und Schreibens kundig
und ausschließlich sie beherrschen ein spezielles Alphabet, genannt Tifinagh,
welches auf die altlibysche Schrift zurückgeht.
Daher ist es auch wenig überraschend, daß Literatur und Dichtkunst Sache der Frauen ist
und von ihnen weitergegeben wird!
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Die Tuareg
Den stärksten Eindruck wahrer Berberkultur vermittelt das Volk der Tuareg. Dieses Volk lebt in der Saharawüste und konnte aufgrund der Abgeschlossenheit seine Originalität bewahren. Erst zu Beginn unseres Jahrhunderts gelang es den Franzosen dieses stolze Volk zu besiegen! |
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Tin Hinan - Afrikanische Amazonenkönigin
Die Stammutter der Tuareg war eine Frau, die viele Merkmale einer Amazonenkönigin aufweist. Ihr Name war Tin Hinan. |
| Literatur | |
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Gerhard Pöllauer, Die verlorene Geschichte der Amazonen Neueste Forschungserkenntnisse über das sagenumwobene Frauenvolk ISBN: 978-3-902096-88-3; Paperback, 148 Seiten, 87 Schwarzweiß-Abbildungen, 3 Skizzen Preis: EUR 13,00
Dieses Buch begibt sich auf die Spuren der sagenumwobenen Amazonen. Es beleuchtet die berühmte Amazonensage
in all ihren Facetten, begibt sich auf eine archäologische Spurensuche und liefert neueste
Forschungserkenntnisse aus der legendären Heimat der Amazonen am Fluss Thermodon und von der einst von Amazonen
bewohnten Insel Lemnos. Eingehende Untersuchungen der antiken Amazonensagen in Kombination mit neuesten
Entdeckungen vor Ort entschlüsseln den geheimnisvollen Mythos über das berühmte Frauenvolk.
Zahlreiche Abbildungen dokumentieren die Forschungsergebnisse. |
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Gerhard Pöllauer, Geheimnisvolles Lemnos. Die von Frauen beherrschte Insel
ISBN: 978-3-902096-77-7; Paperback, 128 Seiten, 97 Schwarzweiß-Abbildungen, 3 Abbildungen in Farbe, 1 Karte Preis: EUR 13,00
Die in der Nordägäis gelegene, relativ unbekannte griechische Insel Lemnos hat eine großartige vorgeschichtliche
Vergangenheit vorzuweisen. Vor 5000 Jahren entwickelte sich hier eine bedeutende Hochkultur mit
eindrucksvollen Stadtanlagen, mächtigen Felsbauten und Ehrfurcht einflößenden Heiligtümern.
Die Entdeckung der frühbronzezeitlichen Fundstätte von Poliochni gilt als sensationell.
Diese Siedlung wird aufgrund ihrer Ausmaße und ihrer Entwicklungsreife als die älteste Stadt Europas bezeichnet.
Auch Myrina im Westen und Hephaistia im Norden beeindrucken mit ihrer erstaunlichen prähistorischen Hinterlassenschaft.
Vermutlich hatte noch eine vierte städtische Siedlung ganz im Nordosten der Insel existiert - das sagenhafte Chryse,
welches durch ein Erdbeben im Meer versunken war.
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| Mit großartigen Fotos bringt uns Margaret Courtney-Clarke in ihrem Buch Die Berber-Frauen. Kunst und Kultur in Nordafrika die Kultur der Berber, in speziellen jene der Berberfrauen, nahe. | |
| Mano Dayak beschreibt in seinem Buch Die Tuareg-Tragödie die Kultur der Tuareg, so auch die hervorragende Rolle der Frauen. Doch weist er auch auf die große Gefahr des Untergangs dieser einzigartigen Sahara-Kultur hin. | |
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